Addieren Sie Zins und Tilgung der Hypothek, Kaufnebenkosten auf die Laufzeit verteilt, Grundsteuer, Gebäudeversicherung, regelmäßige Instandhaltung sowie eventuelle Gemeinschaftsbeiträge. Verwenden Sie konservative Annahmen für Zinsen und Rücklagen, um Schönrechnen zu vermeiden. Teilen Sie Einmalkosten durch einen sinnvollen Betrachtungszeitraum, beispielsweise zehn Jahre, damit sie im Monatsbild sichtbar werden. So gewinnen Sie eine ehrliche, vollständige Monatsbelastung, die echten Cashflow abbildet und Überraschungen minimiert.
Starten Sie mit Ihrer aktuellen Kaltmiete, addieren Sie durchschnittliche Nebenkosten und schätzen Sie eine jährliche Mietsteigerung anhand lokaler Daten. Berücksichtigen Sie Flexibilitätsvorteile: leichterer Umzug, günstigere Wohnungssuche in schwächeren Märkten oder Verhandlungsraum bei längerer Mietdauer. Prüfen Sie auch potenzielle Umzugskosten, Maklerhonorare und Ausstattungsausgaben. Diese ehrliche Sicht auf Miete heute und morgen zeigt nicht nur Preise, sondern auch Beweglichkeit, die bei unsicheren Lebensplänen besonderen Wert besitzt.
Zeichnen Sie die kumulierten Mietzahlungen und die kumulierten Kaufkosten für jeden Monat oder jedes Jahr Ihres Betrachtungsfensters. Markieren Sie den Zeitpunkt, an dem die Linien sich treffen oder die Kaufkurve darunter verläuft. Ergänzen Sie Sicherheitsmargen, indem Sie alternative Szenarien daneben skizzieren. Die Visualisierung macht Zusammenhänge greifbar, verdeutlicht, wie Annahmen das Ergebnis verschieben, und hilft, Entscheidungen mit Partnern zu besprechen. So entsteht aus Zahlen eine verständliche Geschichte über Zeit, Kosten und Optionen.